Hahnebachtalpfad


Hahnebachtalpfad 9,5 Km ist er lang, der Hahnebachtalweg, und wer diese Strecke bewältigen will, muss dabei auch 385 Höhenmeter überwinden. Aber es lässt sich prima laufen auf fast durchgängigen Naturboden. Und für Abwechslung ist unterwegs auch gesorgt.

Wir starten unsere Wanderung am Hotel „Forellenhof“ in dem kleinen Örtchen Rudolfshaus. Von dem kleinen Wandererparkplatz aus führt der Weg durch mehrere Felsentunnel, zunächst quer durch einen Wald, dann mit teilweise schönen Ausblicken vom Waldesrand aus auf die Ruine Schmidtburg.

Kurz darauf stoßen wir auf einen Hinweis auf den legendären Johannes Bückler, besser bekannt unter dem Namen „Schinderhannes“. Dieser war ein Dieb und Betrüger, der nach vielen Delikten und Festnahmen und fast genauso vielen teils abenteuerlichen Fluchten im Jahre 1803 hingerichtet wurde. Gerade mal Mitte zwanzig ist er geworden. Eine Zeitlang hatte er den Ruf, eine Art „Robin Hood vom Hunsrück“ zu sein, was allerdings im Laufe der Zeit wiederlegt und sogar ins Gegenteil gedreht wurde. Heute wird der Name „Schinderhannes“ eher negativ gesehen.

Das ganz in der Nähe liegende Besucherbergwerk Herrenberg sowie das Fossilienmuseum sind heute beide geschlossen, aber wir nutzen die Möglichkeit zu einer kleinen Pause in der danebengelegenen Gastronomie. Bei der rekonstruierten Keltensiedlung „Altburg“ halten wir uns nur kurz auf. Lieber wandern wir weiter, und kommen dabei auch zu der sagenumwobenen Ruine Hellkirch. Niemand weiß genau, was hier früher eigentlich gestanden hat. Die Vermutungen sprechen von einer Wehranlage, aber auch von einer Kapelle oder Kirche, in der heimlich Gottesdienste abgehalten worden sein sollen. Heute ist nur noch ein Teil des Bruchsteinmauerwerks vorhanden.

Wir wandern weiter, laufen entlang dem Wassererlebnispfad Hahnebachtal, bis wir die Ruine Schmidtburg erreichen, die mächtig und imposant vor uns auftaucht. Sie stammt vermutlich aus dem Anfang des 10. Jahrhunderts und wurde zum Schutz gegen Überfälle von Ungarn errichtet. Höhepunkt des prunkvollen Lebens auf der Burg waren das 13. und 14. Jahrhundert, als dort viele Ritter mit ihren Familien lebten. Nach und nach jedoch verließen die meisten Menschen die Burg, die dadurch mehr und mehr verfiel. Endgültig zerstört wurde sie dann während des Pfälzischen Erbfolgekriegs 1688 von den Franzosen.

Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum „Forellenhof“, unserem Ausgangsort, der nun auch der Zielpunkt ist.

Nachfolgend ein paar Eindrücke der Traumschleife „Hahnebachtal“.


Felsentunnel

-> Zunächst durchqueren wir einige Felsentunnel.


Felsentunnel

-> Achtung: Kopf einziehen nicht vergessen :o)


Hahnebachtalpfad

-> Der Weg führt quer durch den Wald.


Hahnebachtalpfad

-> Aussichtspunkt am Waldesrand.


Hahnebachtalpfad

-> Schöner Rundumblick, im Vordergrund die Ruine Schmidtburg.


Die

-> Blick auf die Ruine Schmidtburg.


Hahnebachtalpfad

-> Hier geht es zur Sankt Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute.


Hahnebachtalpfad

-> Einst trieb hier auch der „Schinderhannes“ sein Unwesen.


Hahnebachtalpfad

-> Heute geschlossen: Das Besucherbergwerk Herrenberg sowie das Fossilienmuseum.


Hahnebachtalpfad

-> Stippvisite bei der rekonstruierten Keltensiedlung „Altburg“.


Hahnebachtalpfad

-> Immer wieder schöne Aussichten.


Hahnebachtalpfad

-> Der beginnende Herbst zeigt seine Farben.


Hahnebachtalpfad

-> Der Weg führt fast durchgängige über Naturboden.


Hahnebachtalpfad

-> Geheimnisvoll: Die Ruine Hellkirch.


Hahnebachtalpfad

-> Der Wassererlebnispfad Hahnebachtal. Hier findet der Wanderer jede Menge Infos rund um das Thema Wasser.


Hahnebachtalpfad

-> Groß und prächtig: Die Ruine Schmidtburg.


Hahnebachtalpfad

-> Auf Spurensuche in der Ruine Schmidtburg.


Hahnebachtalpfad

-> Auf Spurensuche in der Ruine Schmidtburg.


Hahnebachtalpfad

-> Geschafft: Wieder zurück am Hotel „Forellenhof“ in Rudolfshaus.





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