Motorradtour zu den Lofoten, Norwegen


7. Tag: Freitag, 01.06.2007 

Es ist schon toll: Du stehst morgens auf, und der Himmel ist blau. Die Sonne leuchtet, und die Temperaturen sind bereits so, dass Du im T-Shirt auf der Terrasse frühstücken kannst. Genau so war es heute mal wieder. Da macht sogar die allmorgendliche Prozedur des Sachenpackens Spaβ.

Heute geht es zunächst auf der [17] weiter Richtung Süden. Am Vormittag das schon von gestern gewohnte Bild: Tolle Kurven und wunderschöne Ausblicke, immer wieder unterbrochen von Tunnel oder Fähren. Das einzige, was stört, sind die norwegischen Autofahrer: Im Gegensatz zu uns halten sie sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Und da es hier schwer ist, zu überholen, ziehen wir immer wieder eine lange Kette von Autos hinter uns her. Zwischendurch halten wir daher immer wieder mal an, um sie vorbei zu lassen.

Gegen Mittag tanken wir. Dort macht Markus uns auf ein Fahrschul-Motorrad aufmerksam. Der Fahrlehrer sitzt hinten auf dem Sozius, und die Haltegriffe dienen ihm als Gas und Bremse. Ganz schön mutig, diese norwegischen Fahrlehrer…

Von gelegentlichen Pausen unterbrochen, fahren wir immer weiter Richtung Süden. Vier Fähren benutzen wir heute insgesamt, so langsam aber sicher geht das ganz schön ins Geld. Immerhin bekommen wir auf einem der Schiffe „Pölser“, diese roten Bockwürstchen. Echt lecker, finden zumindest wir drei.





Es ist sehr warm heute. Beim warten auf eine der Fähren stellen wir uns und unsere Maschinen in den Schatten eines LKW`s. Dabei beobachten wir einen Spatz. Er pickt sich die toten Insekten vom Kühlergrill des Lastwagens. Für ihn muss das so etwas wie das Schlaraffenland sein.

Der Verlauf der [17] ändert sich, je weiter wir nach Süden kommen. Oft führt sie von der Küste weg ins Landesinnere hinein, dort sind meist auch nur 60 Km/h erlaubt. Am späten Nachmittag, nach 265 gefahrenen Kilometern, nehmen wir uns in der Nähe von Svaberget, südlich von Holm, eine Hütte für 450 Kronen.





An einem kleinen See gelegen sind dort jede Menge Blockhäuser, und auch einzelne Wohnmobile stehen dort. Erst aus dem Gästebuch erfahren wir, dass wir in einer Art Anglerparadies gelandet sind. Es quillt fast über von den begeisterten Beschreibungen bezüglich der gefangenen Fischmengen und –gröβen. Wir gehen noch etwas spazieren, und entdecken einen kleinen Wasserfall. Schön anzuschauen ist er ja, und sein Rauschen verfolgt uns noch fast bis zu unserer Hütte.





Wir beschlieβen, Morgen die [17] zu verlassen und über die [E6] auf direkten Weg nach Süden zu fahren. Südnorwegen lockt mit seinen Fjorden, und die [17] führt hier sowieso kaum noch an der Küste entlang.




Zu Tag 8



Lofoten


Intro

Tag 1

Tag 2

Tag 3

Tag 4

Tag 5

Tag 6

Tag 7

Tag 8

Tag 9

Tag 10

Tag 11

Tag 12

Tag 13

Tag 14

Tag 15

Nachtrag




nach oben


© by "tournotizen.de"   |   E-Mail: tournotizen[at]gmx.de