Motorradtour zu den Lofoten, Norwegen


11. Tag: Dienstag, 05.06.2007 

Der Morgen beginnt so schön, wie der Abend gestern aufgehört hat. Wir frühstücken mal wieder auf der Terrasse. Dabei überlegen wir, so weiter zu fahren, dass wir bereits am Donnerstagabend in Göteborg sind. Dort wollen wir uns ein Hotelzimmer nehmen, und uns am Freitag mal die Stadt ansehen. Und so sind wir eine knappe Stunde später wieder auf der [13] „on the road“ Richtung Bruravik. Zunächst geht es steil bergauf, und es dauert keine halbe Stunde, bis wir wieder von Schnee umgeben sind. Jede Menge Autos stehen auch hier am Rande der Straβe, deren Besitzer mit Skier unterwegs sind.





Wiederum nur eine halbe Stunde später haben wir die weiβe Pracht hinter uns gelassen, und fahren durch ein grünes Tal mit einem riesigen See. Immer wieder überrascht mich der schnelle Wechsel der Landschaften hier in Norwegen. Wir nehmen die Fähre nach Brimnes, und wechseln auf die [7], der wir bis Geilo folgen. Diese Strasse führt durch den nördlichen Teil des Hardangervidda, einem riesigen Naturschutzgebiet. Rechts und links der Strasse liegt zum Teil noch Schnee, der Himmel ist bedeckt, es ist ein wenig diesig. Auf dem See, den wir entlangfahren, schwimmt noch die eine oder andere Eisscholle, ein überbleibsel aus dem Winter. Die ganze Szene hier erinnert so ein bisschen an die Kulisse eines Katastophenfilms. Ich bin froh, als wir die Wolken hinter uns lassen, und der Himmel wieder blau ist. In Geilo verlassen wir die [7], und biegen ab auf die [40] Richtung Kongsberg. Zwischendurch legen wir einen Tankstopp ein. Dabei fällt mir zum wiederholten Male auf, das die Norweger nicht nur wegen dem Benzin hier her kommen. Viele halten auch an, und füllen nur ihren Kaffeepot auf. Die Norweger stehen ja in dem Ruf, leidenschaftliche Kaffeetrinker zu sein. An den Tankstellen gibt es Kaffeeautomaten, die Leute gehen mit ihren Kaffeepot in der Hand zum Automaten, und ziehen sich ihr Lieblingsgetränk. Dann fahren sie weiter. Na ja, andere Länder, andere Sitten…





Sehr schnell finden wir heute eine Hütte zum übernachten. In der Nähe von Rödberg, bei Uvdal, stehen einige Holzhäuser auf der Wiese, ganz in der Nähe ist ein kleiner See. Zu sehen ist niemand, aber an den Eingangstüren hängen Zettel mit den Preisen. 250 Kronen soll das Häuschen für eine Nacht kosten, und ein Blick in das innere der Hütte zeigt, dass sie es absolut wert ist. Wir packen unsere Sachen aus, kochen Essen und lassen den Tag mit einem kleinen Spaziergang am See ausklingen. Später kommt noch eine ältere Frau, und kassiert das Geld. Sie spricht zwar weder Deutsch noch Englisch, aber das reiben von Daumen und Zeigefinger ist anscheinend wirklich international. Sogar eine Quittung bekommen wir. Es ist alles wieder einmal genial einfach hier in Norwegen! 282 Km sind wir heute gefahren, nicht viel, aber wir haben ja auch ausgiebige Pausen gemacht. Schlieβlich sind wir im Urlaub.




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