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Oldenburg, Kleinod an der Hunte

2. Tag

Heute ist zunächst bummeln angesagt. Wir schlendern durch die älteste flächendeckende Fußgängerzone in Deutschland. Damit wirbt jedenfalls die Stadt Oldenburg auf ihrer Internetseite. Sie wurde 1967 eingerichtet. Zu dieser Zeit gab es in anderen Städten lediglich einzelne autofreie Straßen. Hier stehen nicht nur neue und moderne Einkaufstempel, sondern auch historische Gebäude. Und besonders ein Blick in die kleinen Gassen lohnt sich. Dort finden sich viele kleine, inhabergeführter Geschäfte. Auch die eine oder andere Lebensweisheit lässt sich hier entdecken. Und natürlich ein recht großes gastronomisches Angebot.


-> Einmal Schmackofatz bitte ...


-> Was es hier wohl zu kaufen gibt?


-> Geschäfte in der Innenstadt


-> Seitenstrasse mit kleinen Geschäften zum stöbern


-> Lebensweisheit inklusive

Nachdem wir genug vom schlendern haben, starten wir zur Entdeckungstour durch den Schlossgarten. Dieser befindet sich, wie der Name schon sagt, in der Nähe des Schlosses. Allerdings müssen wir dabei eine Straße überqueren, die Schloss und Garten trennt. Der Eintritt in diese ca. 16 Hektar große, im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegte Parkanlage ist frei. Das mag ein Grund dafür sein, dass der Park bei den Oldenburger Bürgern so beliebt ist. Ein anderer sind wohl die uralten Bäume, die weiträumigen Wiesen und auch mehrere Wasserläufe, die den Park durchziehen. Ein Winterhaus bietet exotischen Pflanzen sowie einem Aquarium Platz. Und in dem sehr gemütlichen und wirklich empfehlenswerten kleinen Teehaus kann der Besucher sich mit hausgemachten Kuchen eine Pause gönnen.


-> Im Schlossgarten


-> Im Schlossgarten


-> Schlossgarten: Aquarium im Winterhaus


-> Mammutbaum im Schlossgarten

Im Jahr 2008 feierte der Schlossgarten seinen 200. Geburtstag. Zum Glück haben die Oldenburger das nicht zum Anlass genommen, große Eingriffe an den Garten vorzunehmen. So präsentiert er sich größtenteils noch genau so, wie Herzog Peter Friederich Ludwig, langjähriger Regent und Großherzog von Oldenburg, ihn Ende des 18. Jahrhunderts angelegt hat.

Wir gehen zurück in die Innenstadt, und gönnen uns eine kleine Pause. Anschließend fahren wir mit dem Bus zum Hörgarten. Dieser liegt am Haus des Hörens, dem Zentrum für die Oldenburger Hörforschung. Auf einer Art Parcours werden hier verschiedene Exponate rund um das Thema Ohr vorgestellt. Sie haben so klingende Namen wie Windharfe, Flüsterspiegel oder Hörthron und können alle ausgiebig getestet werden. Mit dem Infoterminal sind es zehn Stationen und wir probieren eine nach der anderen aus. Die Ergebnisse sind teilweise wirklich verblüffend. Ich kann den Besuch dieser Anlage nur empfehlen. Sie ist täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und der Eintritt ist frei (Hörgarten)


-> Hörgarten: Infotafel


-> Hörgarten: Die Anlage


-> Hörgarten: Der Flüsterspiegel


-> Hörgarten: Der Hörthron

Der Tag war lang und abwechslungsreich und so gönnen wir uns ein leckeres Abendessen. Morgen ist unser letzter Tag hier in der mit knapp 160.000 Einwohnern drittgrößte Stadt des Landes Niedersachsen.





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